Vorschule
Das Ziel der Vorschule ist, Grundfertigkeiten die die Kinder im Laufe der Zeit erworben haben zu vertiefen, ohne dabei schulische Inhalte vorwegzunehmen. Im zentralen Mittelpunkt stehen dabei:
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sozial-, emotionale Kompetenzen (z.B. Gruppenfähigkeit, emotionale Stabilität, Arbeitsverhalten)
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physische Fähigkeiten (Grob- und Feinmotorik)
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kognitive Kompetenzen
Die Vorschularbeit sowie die Beobachtungen der Kinder werden schriftlich dokumentiert und in den Elterngesprächen besprochen.
Die Kinder verstehen sich hier als eine Kleingruppe, die bald einen neuen Lebensabschnitt beginnt. Sie fühlen sich wichtig und ernst genommen. In der Vorschule werden sie mit Regeln und Abläufen, die auch im Schulalltag gelten vertraut gemacht. Gemeinsam erarbeiten wir ein Thema und dabei lernen die Kinder gewisse Regeln und Abläufe wie z.B. beim Thema bleiben, sich melden, andere ausreden lassen.
Die Kleingruppe bietet dabei die Möglichkeit, dass lebhafte Kinder sich zurücknehmen lernen und stille Kinder die Chance haben sich einzubringen. Durch diese gezielte Stärkung der Basiskompetenzen wird den Kindern der Übertritt in die Schule erleichtert und sie müssen dies nicht in den ersten Schulwochen lernen, in denen ohnehin eine Vielzahl von Eindrücken über sie hereinbricht.
Am Ende des Vorschuljahres stehen die Vorschulkinder noch einmal auf ganz besondere Art und Weise im Mittelpunkt. Die Kinder haben die Möglichkeit im Kindergarten zu übernachten. Ganz besondere Aufgaben und Angebote machen die Übernachtung im Kindergarten zu einem unvergesslichen Ereignis. Der Abschied der Kinder erfolgt am nächsten Tag in Form eines „Rausschmisses“. Ab diesem Zeitpunkt zählen sie nicht mehr als Kindertagesstättenkind sondern als Besuchskind im Kindergarten.
Aktuelles zur Vorschule
Würzburger Sprachprogramm
Seit dem 17. Januar 2011 führen wir das Sprachprogramm nach dem Würzburger Modell im Kindergarten für die Vorschulkinder durch.
Das Programm findet täglich ca. 10-15 Minuten nach dem Morgenkreis statt. Wöchentlich wechseln wir uns vom Team mit der Durchführung durch.
Das Sprachprogramm wird aufbauend in einer bestimmten Reihenfolge angeboten. In den 6 verschiedenen Bereichen lernen die Kinder zunächst Lauschspiele, dann Reime, als nächstes Sätze und Wörter,
sodann Silben, im 5. Bereich Anlaute und im 6. Bereich Phoneme (Laute) kennen.
Die Lauschspiele schulen das Gehör der Kinder für Geräusche aus ihrer Umgebung. Die Kinder lernen, dass Sprache etwas ist, worauf man hören und lauschen muss.
In der zweiten Trainingseinheit geht es um Reime. Die Kinder sollen nun Parallelen in der Lautstruktur als sprachliches Prinzip entdecken und anwenden.
Im dritten Bereich werden die Kinder mit den Konzepten Satz und Wort vertraut gemacht und sie lernen, dass gesprochene Sätze, sich in kleinere Einheiten (Wörter) zerlegen lassen.
Die vierte Einheit beschäftigt sich mit Silben. Die Kinder lernen durch Klatschen und rhythmisches Sprechen die akustische Einheit von Silben wahrzunehmen
Die fünfte Einheit widmet sich der Identifikation von Anlauten in Wörtern.
Als letzte Einheit setzt die Arbeit mit Phonemen ein. Die Kinder üben sich auf Laute innerhalb des Wortes zu konzentrieren und die Lautgrenze akustisch wahrzunehmen.
Kindertagesstätte Römerzwergerl
